Die Betreuung der Schüler

Wir nehmen euch an die Hand


Eine gute Betreuung der Schüler sollte ein wesentlicher Aspekt einer Ausbildungsstätte sein. Darunter verstehen wir übrigens nicht, die Schüler mit einem Catering am Wochenende zu versorgen, es geht um die Frage, wie wir den Schüler darin unterstützen können, effizient zu lernen.

Zeiten und Inhalte:
"Zeit" ist einer der wertvollsten Rescourcen für den Schüler. In einer berufsbegleitenden Ausbildung ist die Lernzeit begrenzt, man muss seinen anderen Verpflichtungen im Bereich Familie/ Beruf gerecht werden, ansonsten bleibt die Ausbildung auf der Strecke.

Wir erinnern uns noch beide sehr genau daran, dass wir sehr viel Zeit aufgewendet haben Dinge zu lernen, von denen wir nicht wussten, ob diese prüfungsrelevant waren. Alleine schon das Heraussuchen vermeintlich wichtiger Inhalte aus den Scripten kostete Zeit. Ärgerlich, wenn sich herausstellte, dass man die unwichtigen Dinge gelernt hatte (bei dem Umfang war nur ein "auf Lücke lernen" möglich). Ihr könnt euch weiterhin vorstellen, dass es mehr als ärgerlich wurde, wenn man im Behandlungsalltag erkennen musste, dass viele gelernten Dinge nicht relevant für die Behandlung waren und auf der anderen Seite Wissen fehlte. Eine Verschwendung der Rescource Zeit beim Lernen als auch in den Unterrichtszeiten vor Ort.

Für uns stand im Vorwege der Schulgründung schon fest:

  • keine Verschwendung der Ressource Zeit
  • Vermittlung von Wissen, welches wirklich relevant ist.

Neben der Auswahl der Inhalte stand für uns die Frage im Vordergrund, wie wir Unterstützung außerhalb der Präsenzzeiten bieten können, um unseren Schülern effektives Lernen, Begleitung und Zeitmanagement zu ermöglichen.

Die Betreuung außerhalb der Wochenenden:
Die Informationen von den WE-Kursen werden so aufbereitet und zur Verfügung gestellt, dass es klar ist, was man zu lernen hat. Neben den normalen Scripten gibt es also "Lern-Handouts".  Diese Zusammenfassungen sind für die Tätigkeit im Alltag relevant und somit auch prüfungsrelevant.

Diese Inhalte findet ihr auch in einer Lernapp für Smartphone und Tablet. So könnt ihr zum Beispiel die Werbezeit im Kino oder eine Taxifahrt zum Lernen nutzen, die Daten habt ihr immer dabei. Ihr müsst keine Bücher oder Scripte mit herumschleppen. Lernen, wenn man Zeit hat.

 

Für aufkommende Fragen veranstalten wir einmal in der Zeit zwischen den Wochenenden eine Videokonferenz, bei der Ihr eure Fragen stellen könnt. Diese werden entweder sofort beantwortet oder aber zeitnah im Schülerforum zur Verfügung gestellt. Dies ist auch der virtuelle Ort, an dem ihr euch untereinander austauschen könnt.

 

Das Lernprinzip an den Präsenztagen:

Wir selbst haben Blockunterricht so erlebt, dass man nacheinander verschiedene Themen durchnimmt. Aus unserer Sicht hat diese einfache Form der Aufbaus zwei gravierende Nachteile. Zum einen ist jedes Thema in so einem Vertiefungsgrad aufbereitet, dass man sich schnell in den Details verliert und dabei die übergeordneten Strukturen übersieht ("Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht."). Zum anderen liegen am Ende der Ausbildung Themen so weit zurück, dass man sich kaum an sie erinnert. Dies führt dann meist zu  sehr hektischen Wochen vor der Prüfung, in denen man versucht, sich alles wieder ins Gedächtnis zu rufen. Bei den Praxisübungen fehlt weiterhin die Routine, welche am Anfang des Berufslebens aber extrem wichtig ist, damit man einen guten Eindruck beim Kunden hinterlässt.

Unser Konzept sieht vor, die wichtigen Themen mehrmals aufzugreifen und dabei von "grob zu fein" zu gehen. Ihr lernt die Themen erst einmal in einem Umfang, so dass man sich auf die großen Zusammenhänge konzentrieren kann (wir fangen mit dem Wald an und nicht mit dem Blatt am Baum). Dies ist auch der Umfang, den man bei einer Behandlung dem Kunden weitergeben kann, damit er nicht überfordert wird.
Über die Zeit werden die Themen immer weiter vertieft bis zu einer Ebene, die man als Therapeut benötigt, so bleiben sie besser im Gedächtnis und man behält die übergeordneten Prinzipien im Blick. 


Durch das "Begreifen des Zusammenhangs" fällt es einem in der Regel auch leichter, sich Dinge zu merken und das ganze System zu begreifen. Viele Dinge lassen sich so sogar ableiten und müssen gar nicht auswendig gelernt werden.


"Je höher das Begreifen, desto geringer die Notwendigkeit auswendig zu lernen"

 

Stellt euch die Frage: Wie gut hat man einen Wald in seinem Umfang verstanden, wenn man sich darauf konzentriert, jedes einzelne Blatt bestimmen zu können...Unser Ziel sind Therapeuten mit einem guten Verständnis, und unsere Lernstrategie ist genau darauf ausgelegt. Reines Auswendiglernen überlassen wir gerne anderen. Aus unserer Sicht bringt dies nur wenig für für den Alltag und bindet zu viel Zeit. Aber keine Sorge, ganz ohne kommt ihr nicht aus, aber eben vom grob zu fein über längere Zeit und immer im Zusammenhang.